Gemeinde Zell

Kollbrunn gehört zur politischen Gemeinde Zell und liegt im Raum Winterthur-Zürich im Tösstal.
Der ländliche Charme des Dorfes verbindet Stadt und Land. Entdecken Sie Kollbrunn als attraktiven Wohnort, welcher gut mit Winterthur, Zürich und St. Gallen verbunden ist! Die Region bietet zudem eine einzigartige Landschaft, die zur Erholung und zu sportlichen Aktivitäten für alle Altersgruppen einlädt.

  • 1
    Kollbrunn
  • 2
    Rikon
  • 3
    Zell
  • 4
    Rämismühle
  • 5
    Unterlangenhard
  • 6
    Oberlangendhard
  • 7
    Lettenberg

Geografie

Bezirk: Winterthur

Gesamtbevölkerung der politischen Gemeinde Zell: ca. 5800 Einwohner

Bevölkerung von Kollbrunn: ca. 2600 Einwohner

Tiefster Punkt von Kollbrunn: 483 m.ü.M. (Töss Gemeindegrenze Winterthur)

Höchster Punkt von Kollbrunn: 791 m.ü.M. (Höchholz oberhalb Schooren)

 

Mobil mit dem Auto

Entfernung Kollbrunn – Winterthur: ca. 7 Kilometer

Entfernung Kollbrunn – Zürich: ca. 27 Kilometer

Entfernung Kollbrunn – St.Gallen: ca. 55 Kilometer

Dank der Lage im Tösstal fahren Sie in alle Richtungen staufrei. Via Illnau-Effretikon gelangen Sie nach Zürich oder über Elgg nach St. Gallen. So umgehen Sie den Stau auf der A1 und erreichen Ihr Ziel pünktlich und entspannt. Durch das Tösstal fahren Sie zudem einfach in Richtung Graubünden ohne Nerven am Nordring oder im Zürcher Stadtverkehr zu verlieren – sodass nichts Ihr Wintervergnügen bremsen kann.

 

Öffentlicher Verkehr

Der Bahnhof Kollbrunn ist nur wenige Gehminuten entfernt. Die S26 verkehrt halbstündlich und bringt Sie direkt nach Winterthur, wo Sie ohne grossen Zeitverlust Richtung Zürich, St. Gallen oder Flughafen Zürich Anschluss haben. In die Gegenrichtung reisen Sie mit der S26 direkt durch das Tösstal bis nach Rüti (ZH).

Ebenso ist die Gemeinde Kollbrunn mit der Postautoroute 832 erschlossen, welche Kollbrunn und Fehraltdorf verbindet.

Das öffentliche Verkehrsnetz der SBB im Tösstal wird zurzeit im Wert von 54 Millionen Schweizer Franken ausgebaut. Ab 2018 wird eine Direktverbindung von Wila über das Tösstal nach Zürich angeboten. Gerne werden wir Sie über weitere Neuigkeiten informieren.

 

Geschichte der politischen Gemeinde Zell

7. – 18. Jahrhundert

Zell wurde erstmals in einer Schenkungsurkunde aus dem Jahr 741 schriftlich erwähnt. Damals gehörte Zell zusammen mit Turbenthal einer alemannischen Adelsfamilie an und ging nach einigen Besitzwechseln als Lehen zu den Grafen von Kyburg über. Zwischen 1377 und 1452 wurde die Grafschaft Kyburg und somit auch Zell verschiedentlich verpfändet, bis sie nach dem Ende des alten Zürichkrieges endgültig an Zürich gelangte. Viel später, während des Ancien Regimes, herrschten schlimme Zustände in der Gemeinde Zell. Durch Bevölkerungswachstum und zunehmende Verknappung der Lebensgrundlagen wuchs die Armut. Zahlreiche Familien wanderten anno dazumal aus der Region nach Deutschland und Amerika aus. Die verbleibende Bevölkerung kämpfte sich mit textiler Heimarbeit und der Landwirtschaft durch die harten Tage.

19. Jahrhundert

Durch die Textilindustrie (Spinnereien) entwickelte sich das Tösstal zu einem gut industrialisierten Gebiet. Da einerseits Wasserkraft und andererseits eine im Textilbereich bereits geschulte Bevölkerung vorhanden war, liessen sich viele Unternehmen im Tösstal nieder. Die Industrialisierung führte auch dazu, dass die Verkehrswege ausgebaut wurden: 1837 wurde der Bau der Tösstalstrasse beendet und von 1852 bis 1876 wurde die Tösstalbahn gebaut, die von grosser wirtschaftlicher Bedeutung war.

20. Jahrhundert

1925 wurde die Metallfabrik Kuhn gegründet, welche noch heute ein wichtiger Arbeitgeber in der Region ist. Zudem entwickelte sich die Gemeinde Zell nach den Kriegsjahren zu einer Vorortsgemeinde von Winterthur. In den 60er Jahren kamen auf private Initiative der Familie Kuhn zudem erste tibetische Flüchtlinge nach Rikon. Später wurde eine Stiftung errichtet, die später zum Bau des Klosters in Rikon führte. Dieses Tibet-Institut wurde zu einem wichtigen kulturellen und geistigen Zentrum für Exiltibeter.